Die Höntroper Reserve spielt Volleyball in unterschiedlichen Besetzungen zwischen der Landesliga und der Bezirksklasse.

Trainingszeiten: 
Montag

20:00-22:00

Feld 2 (links)
Donnerstag

20:00-22:00

Feld 3 (rechts)
Es sollte wieder einmal ein Tie-Break-Spiel werden.

Das erste Spiel der Rückrunde hatte der Trainer vom VSC Dortmund im vierten Satz schon als verloren eingeordnet. Unser Trainer hatte schon Augenleuchten für die möglichen drei Pluspunkte. Aber! Es lief wieder einmal nicht nach Plan. Nach den ersten beiden gut gespielten und gewonnenen Sätzen (25:19, 25:22) bäumte sich das Dortmunder Team im dritten Satz nochmal auf. Bis zum 18:18 war dieser Satz noch ausgeglichen, jedoch zeigte Höntrop nun Unsicherheiten im Annahmeverhalten. Steffi Schaefers im Zuspiel hatte Probleme ihre Angreifer wirksam einzusetzen. Mit dem Wechsel zu Ivonne Möller (11:13) auf der Zuspielposition erreichte Höntrop noch das 18:18. Es fehlte aber an direkten Angriffspunkten. Höntrop profierte eher von den Fehlern der Gegnerinnen. Dortmund hatte mit einem guten Abwehrverhalten und positiven Denken den Satz gewonnen (18:25). „Das Team aus Dortmund hat sich nicht aufgegeben. Da waren die Aufschläge des VSC zum Satzgewinn ein Motor für sie“, resümiert der Höntroper Trainer.

Das Spielverhalten der Wattenscheiderinnen in Satz Vier zeigt ihre mentalen Schwächen und Stärken auf. Nach dem verlorenen dritten Satz begab sich eine Sechs auf das Feld, welche nun doch direkte Punkte erspielte. Gleich acht (zwei Asse) davon wurden mit Aufschlägen eingeleitet, die die Rückkehrerin (nach einem Jahr Babyzeit) Steffi Schaefers auf der Gegenseite platzierte. „Beim 18:6 war ich überzeugt drei Punkte verbuchen zu können“, sinniert Rüdiger Kümmel.

Was nun passierte ist mit Spielstärke oder Schwäche nicht zu erklären. Mit mentalen Einbrüchen jedoch schon. „Wir scheuen uns eine deutliche Führung in einen Satzgewinn umzusetzen. Plötzlich werden Bälle halbherzig "verdaddelt", die vorher für klare Punkte sorgten. Das Herz rutschte allen in die Hose und Kampfgeist war nun ein Fremdwort. "Ich nehme mich da auch nicht raus. Möglicherweise hätte ich mit Auswechselungen den Bann brechen können“, kritisiert der Trainer das Team und schließt sich selbst mit ein (25:27).

Tie-Break zum 6. Mal in dieser Saison. Mit der schlechten Nachricht, Nina Krebs muss als Mittelangreiferin raus. Ihr Knie macht nicht mehr mit. Heidi Diemel wechselt von Aussen auf die Mitte. Leo Wittling übernimmt Aussen. Vom Satzgewinn aufgeputscht hatte Dortmund nun eindeutig die bessere Ausgangsposition. Höntrop konnte nur reagieren auf die Spielweise des VSC. Zum Agieren kamen sie nur noch selten (12:15) und somit wieder nur ein Punkt statt drei.

Höntrop 2 wird als Aufsteiger in die Liga die Weihnachtspause auf dem vierten Platz verbringen. Am 07.01.2018 gibt es die Pokalendrunde und am 14.01. erwartet Hattingen die Ladies aus Wattenscheid. Da kann einer der guten Vorsätze für 2018 ja nur heißen „Nerven bewahren und Kämpfen“!


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