Die Höntroper Reserve spielt Volleyball in unterschiedlichen Besetzungen zwischen der Landesliga und der Bezirksklasse.

Trainingszeiten: 
Montag

20:00-22:00

Feld 2 (links)
Donnerstag

20:00-22:00

Feld 3 (rechts)
Der Tie-Break scheint ein neues Teammitglied beim TBH 2 zu sein. Von sechs Ligaspielen musste fünfmal über die volle Distanz von fünf Sätzen gespielt werden.

Bei dem Nachholspiel am Montagabend gegen den TV Brechten zeigte es sich wieder einmal, dass die Konditionseinheiten im Training sinnvoll sind.

Wenn nach einem 34 Minuten langen, auf heftigste umkämpften, zweiten Satz noch drei gewonnene Sätze folgen, zeigt dies die gute konditionelle Verfassung der Spielerinnen.

Vor Spielbeginn erst einmal die Hiobsbotschaft von zwei Spielerinnen, die an der Uni feststecken, da ihr fahrbarer Untersatz streikt. So begann Satz 1 in ungewöhnlicher Aufstellung. Der Satzverlust war somit nicht prägend.

Im umkämpften Satz 2 war ein eingespieltes Team auf dem Feld. Nina Krebs spielte wieder über die Mitte und Heidi Diemel konnte somit auf den Außenangriff wechseln. Beim Stand von 23:21 nahm Brechten eine Auszeit, dass gab den TBH Akteurinnen zu viel Zeit zum Denken. Von da an war zu sehr der Gedanke „bloß alles richtig machen“ in den Köpfen. Das verunsicherte jedoch mehr. Flüchtigkeitsfehler wie Linienberührungen beim Aufschlag oder Flugkurvenverschätzungen des Balls sorgten für das 30:32 Ergebnis.

Aber dadurch angespornt und nun auch hellwach, zeigten die Damen in Satz 3 was sie drauf haben. Der Aufschlag konnte besser im gegnerischen Feld platziert werden und das Abwehrverhalten bei den Halbfeldbällen der Brechtenerinnen zeigten Erfolg. Die Köpersprache des TBH Teams war eindeutig positiver als von Brechten.

Auch Satz 4 überzeugte mit einer geschlossenen Teamleistung. So konnte Ivonne Möller, bei einer verunglückten Annahme, noch mit einem Spurt den Ball hoch auf den Mittelangreifer stellen. „Da habe ich richtig Biss im Team beobachtet. Jeder Ball wurde nie aufgegeben,“ so der Trainer Rüdiger Kümmel „Es war deutlich Siegeswillen zu erkennen.“

Im Tie-Breack hatte Brechten keinerlei Chancen. Der Seitenwechsel beim 8:2 war schon eine Ansage für die Gegnerinnen. Es gab nicht mehr viel Gegenwehr. Es war an Heidi Diemel, die mit den letzten fünf variabel und gut platzierten Aufschlägen nur für verzweifelte Blicke auf der anderen Netzseite sorgte. Der TBH war deutlich agiler in diesem Satz. TV Brechten hatte den Ladies aus Wattenscheid nichts mehr entgegen zu setzten.

Unser Dank geht ausdrücklich an die Hausmeisterin für ihre Überstunde. Spielende um 22.45 Uhr war nicht geplant.


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