Zuletzt aktiv in der Saison 2016/2017

Die männliche U16 ging in dieser Saison mit einer Mannschaft in der Oberliga an den Start. Ziel war die erneute Teilnahme an der Westdeutschen Meisterschaft, diesmal mit einem einstelligen Tabellenplatz. Trotz einiger Verletzungsproblemen wurden die Qualifikationsrunden A und B souverän und ohne Niederlage bestritten. Am Ende wurde das gesteckte Ziel mit dem 8.Platz bei Westdeutschen Meisterschaften beim VC Menden-Much erreicht.

Am Ende erreichte die Mannschaft der männlichen U16 das angepeilte Saisonziel mit dem Erreichen des Viertelfinales bei den Westdeutschen Meisterschaften und der Gewissheit zu den acht besten Teams in NRW zu gehören.

Dennoch war die Enttäuschung am Ende bei den meisten Spielern spürbar, denn das Team hatte zum Saisonhöhepunkt leider mit einigen personellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Nach dem schulisch bedingten Ausfall (Klassenfahrt) von Finn D., fehlte mit Finn S. am ersten  Tag ein weiterer Spieler aufgrund einer in der Vorbereitung erlittenen Fingerverletzung. So standen lediglich acht Spieler für den Einsatz am ersten Tag zur Verfügung, von denen letztlich nur vier Angreifer waren.

Dabei war klar, dass schon im ersten Spiel gegen den Meckenheimer SV die Entscheidung fällt, ob das Team das Viertelfinale erreichen oder nur um die Plätze 9 bis 12 spielen würde. Entsprechend motiviert und engagiert zeigten sich die Spieler und konnten so den ersten Satz mit 25:16 recht deutlich entscheiden. Aber anstatt das Spiel im Folgesatz konsequent zu Ende zu spielen, flatterten die die ersten Nerven und einige Unsicherheiten schlichen sich ein. Schon hier wäre es gut gewesen, wenn gerade für die Angreifer, die einer hohen Belastung oder auf einer ungewohnten Position spielten, einer Alternative auf der Bank gewesen wäre. So ging es nach dem 21:25 in den Tie-Break. Hier wurde wieder um jeden Ball gekämpft, so dass am Ende ein verdienter 15:11-Erfolg zu Buche stand. Allerdings ahnte niemand, dass damit die Erfolgserlebnisse bereits vorbei waren.

Im zweiten Spiel der Vorrunde gegen den VoR Paderborn, die letztlich den 4.Platz im Gesamtklassement belegten, war erwartungsgemäß nicht viel zu holen. Mit 11:25 und 11:25 hielt sich die Niederlage aber noch im vertretbaren Rahmen.

Im ausgelosten Viertelfinale traf die Mannschaft dann auf den späteren Virzemeister Moerser SC. Allerdings verschärfte sich die die personelle Situation weiter, da nun Kapitän Phil Dörscheln mit Problemen an der Archillesferse passen musste. Bei ihm blieb die Hoffnung auf den zweiten Turniertag.

So wechselte Darrin vom Zuspiel auf die Annahme/Außen-Position und Vincent, der erst in der letzten Qualifikationsphase zum Team gestoßen war, übernahme die vakante zweite Position im Aufbauspiel. Die körperlich, wie auch spielerisch deutlich überlegenen Moerser Jungs machten dann kurzen Prozess und zogen mit dem 25:5 und 25:9 in das Halbfinale ein. Für Höntrop hieß es ein wenig Wunden lecken und auf den zweiten Tag hoffen, denn am nächsten Morgen stand das brisante Überkreuzduell um die Plätze 5 bis 8 gegen den alten Rivalen TV Hörde an.

Leider verschlimmerte sich der Zustand von Phil's Ferse und so trat er die Reise zum zweiten Turniertag gar nicht mehr erst an.

So musste erneut ein Zuspieler auf die offene Angriffsposition. Diesmal übernahm Vincent diese Aufgabe und löste seine Aufgabe ordentlich. Allerdings lag die Mannschaft ständig einige Punkte zurück, so dass es ein Kraftakt war zum Ende des Satzes noch einmal auszugleichen. Beim 23:23 war es soweit und beim 25:24 hatte die Mannschaft sogar einen Satzball. Leider konnte das Team diese Chance nicht nutzen und verlor so durch weitere Fehler letztlich mit 25:27. Im zweiten Satz war konnte das Team nicht mehr zusetzebn und verloren deutlicher mit 18:25.

So blieb am Ende nur das Spiel um Platz 7 und 8 gegen den FC Junkersdorf aus Köln. Dieses Team erwies sich noch als sehr frisch, was bei einem Kader von 15 (!) Jungen aber auch nicht wirklich verwunderte. Zwar stand zu diesem Spiel der Konfirmant Finn S. wieder zur Verfügung, aber nach dreiwöchiger Spielpause, war auch ihm anzumerken, dass noch nicht alles so lief wie es könnte. Mit 16:25 und 16:25 blieb am Ende das Erreichen des 8.Platzes und des angestrebten Minimalzieles.

Trainerkommentar: "Wirklich schade, dass wir nach der super Qualifikationsphase mit 10 Siegen und ohne Satzverlust ausgerechnet zum Saisonhöhepunkt nicht mit dem besten Team spielen konnten. Nach dem Ausfall unseres bis dahin besten Höntroper Kapitän Phil, war einfach nicht mehr drin. Jan als weiterer Leistungsträger der Mannschaft war leider vielfach die deutliche Zusatzbelastung, sowohl im körperlichen, wie mentalen Bereich anzumerken. Fynn zeigte im Zuspiel und Abwehr eine gute Leistung, schwächelte aber im Aufschlag. Die weiteren Spieler waren alle mit Licht und Schatten unterwegs. Hier waren die Leistungen insgeamt einfach zu schwankend."

Nun heißt es den Blick nach vorne zu richten. Die beiden Jahre in der U16 haben gerade bei den Westdeutschen Meisterschaften (Vorjahr 10.Platz, diesmal 8.Platz) gezeigt, was der Unterschied zu den besten vier bis fünf Mannschaften ist. Die Spieler dort sind körperlich deutlich austrainierter, aber auch im Kopf anders aufgestellt, denn sie sehen den Sport nicht nur als lockere Nebenbeschäftigung an. So wird es in der U18, aber auch in der U20 schwer werden, die Erfolge aus den letzten sieben Spielzeiten mit sieben Teilnahmen an den Westdeutschen Meisterschaften erneut zu erreichen. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Der Wille muss halt auch da sein...  


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